Skip to content

Parallel

Psalms 49

Lutherbibel 1912 · Berean Standard Bible

Ein Psalm der Kinder Korah, vorzusingen.
—
Höret zu, alle Völker; merket auf, alle, die in dieser Zeit leben,
—
beide, gemeiner Mann und Herren, beide, reich und arm, miteinander!
—
Mein Mund soll von Weisheit reden und mein Herz von Verstand sagen.
—
Ich will einem Spruch mein Ohr neigen und kundtun mein Rätsel beim Klange der Harfe.
—
Warum sollte ich mich fürchten in bösen Tagen, wenn mich die Missetat meiner Untertreter umgibt,
—
die sich verlassen auf ihr Gut und trotzen auf ihren großen Reichtum?
—
Kann doch einen Bruder niemand erlösen noch ihn Gott versöhnen
—
(denn es kostet zuviel, ihre Seele zu erlösen; man muss es lassen anstehen ewiglich),
—
dass er fortlebe immerdar und die Grube nicht sehe.
—
Denn man wird sehen, dass die Weisen sterben sowohl als die Toren und Narren umkommen und müssen ihr Gut andern lassen.
—
Das ist ihr Herz, dass ihre Häuser währen immerdar, ihre Wohnungen bleiben für und für; und haben große Ehre auf Erden.
—
Dennoch kann ein Mensch nicht bleiben in solchem Ansehen, sondern muss davon wie ein Vieh.
—
Dies ihr Tun ist eitel Torheit; doch loben's ihre Nachkommen mit ihrem Munde. (Sela.)
—
Sie liegen in der Hölle wie Schafe, der Tod weidet sie; aber die Frommen werden gar bald über sie herrschen, und ihr Trotz muss vergehen; in der Hölle müssen sie bleiben.
—
Aber Gott wird meine Seele erlösen aus der Hölle Gewalt; denn er hat mich angenommen. (Sela.)
—
Lass dich's nicht irren, ob einer reich wird, ob die Herrlichkeit seines Hauses groß wird.
—
Denn er wird nichts in seinem Sterben mitnehmen, und seine Herrlichkeit wird ihm nicht nachfahren.
—
Er tröstet sich wohl dieses guten Lebens, und man preiset's, wenn einer sich gütlich tut;
—
aber doch fahren sie ihren Vätern nach und sehen das Licht nimmermehr.
—
Kurz, wenn ein Mensch in Ansehen ist und hat keinen Verstand, so fährt er davon wie ein Vieh.
—