Skip to content

Parallel

Psalms 44

Lutherbibel 1912 · Berean Standard Bible

Eine Unterweisung der Kinder Korah, vorzusingen.
—
Gott, wir haben's mit unsren Ohren gehört, unsre Väter haben's uns erzählt, was du getan hast zu ihren Zeiten vor alters.
—
Du hast mit deiner Hand die Heiden vertrieben, aber sie hast du eingesetzt; du hast die Völker verderbt, aber sie hast du ausgebreitet.
—
Denn sie haben das Land nicht eingenommen durch ihr Schwert, und ihr Arm half ihnen nicht, sondern deine Rechte, dein Arm und das Licht deines Angesichts; denn du hattest Wohlgefallen an ihnen.
—
Du, Gott, bist mein König, der du Jakob Hilfe verheißest.
—
Durch dich wollen wir unsre Feinde zerstoßen; in deinem Namen wollen wir untertreten, die sich wider uns setzen.
—
Denn ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, und mein Schwert kann mir nicht helfen;
—
sondern du hilfst uns von unsren Feinden und machst zu Schanden, die uns hassen.
—
Wir wollen täglich rühmen von Gott und deinem Namen danken ewiglich. (Sela.)
—
Warum verstößest du uns denn nun und lässest uns zu Schanden werden und ziehst nicht aus unter unsrem Heer?
—
Du lässest uns fliehen vor unsrem Feind, dass uns berauben, die uns hassen.
—
Du lässest uns auffressen wie Schafe und zerstreuest uns unter die Heiden.
—
Du verkaufst dein Volk umsonst und nimmst nichts dafür.
—
Du machst uns zur Schmach unsren Nachbarn, zum Spott und Hohn denen, die um uns her sind.
—
Du machst uns zum Beispiel unter den Heiden und dass die Völker das Haupt über uns schütteln.
—
Täglich ist meine Schmach vor mir, und mein Antlitz ist voller Scham,
—
dass ich die Schänder und Lästerer hören und die Feinde und Rachgierigen sehen muss.
—
Dies alles ist über uns gekommen; und wir haben doch dein nicht vergessen noch untreu in deinem Bund gehandelt.
—
Unser Herz ist nicht abgefallen noch unser Gang gewichen von deinem Weg,
—
dass du uns so zerschlägst am Ort der Schakale und bedeckst uns mit Finsternis.
—
Wenn wir des Namens unsres Gottes vergessen hätten und unsre Hände aufgehoben zum fremden Gott,
—
würde das Gott nicht finden? Er kennt ja unsres Herzens Grund.
—
Denn wir werden ja um deinetwillen täglich erwürgt und sind geachtet wie Schlachtschafe.
—
Erwecke dich, HERR! Warum schläfst Du? Wache auf und verstoße uns nicht so gar!
—
Warum verbirgst du dein Antlitz, vergissest unsres Elends und unsrer Drangsal?
—
Denn unsre Seele ist gebeugt zur Erde; unser Leib klebt am Erdboden.
—
Mache dich auf, hilf uns und erlöse uns um deiner Güte willen!
—