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Parallel

Psalms 35

Lutherbibel 1912 · Berean Standard Bible

Ein Psalm Davids. HERR, hadere mit meinen Haderern; streite wider meine Bestreiter.
—
Ergreife Schild und Waffen und mache dich auf, mir zu helfen!
—
Zücke den Spieß und schütze mich wider meine Verfolger! Sprich zu meiner Seele: Ich bin deine Hilfe!
—
Es müssen sich schämen und gehöhnt werden, die nach meiner Seele stehen; es müssen zurückkehren und zu Schanden werden, die mir übelwollen.
—
Sie müssen werden wie Spreu vor dem Winde, und der Engel des Herrn stoße sie weg.
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Ihr Weg müsse finster und schlüpfrig werden, und der Engel des HERRn verfolge sie.
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Denn sie haben mir ohne Ursache ihr Netz gestellt, mich zu verderben, und haben ohne Ursache meiner Seele Gruben zugerichtet.
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Er müsse unversehens überfallen werden; und sein Netz, das er gestellt hat, müsse ihn fangen; und er müsse darin überfallen werden.
—
Aber meine Seele müsse sich freuen des HERRn und sei fröhlich über seine Hilfe.
—
Alle meine Gebeine müssen sagen: HERR, wer ist deinesgleichen? Der du den Elenden errettest von dem, der ihm zu stark ist, und den Elenden und Armen von seinen Räubern.
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Es treten frevle Zeugen auf; die zeihen mich, des ich nicht schuldig bin.
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Sie tun mir Arges um Gutes, mich in Herzeleid zu bringen.
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Ich aber, wenn sie krank waren, zog einen Sack an, tat mir wehe mit Fasten und betete stets von Herzen;
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ich hielt mich, als wäre es mein Freund und Bruder; ich ging traurig wie einer, der Leid trägt über seine Mutter.
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Sie aber freuen sich über meinen Schaden und rotten sich; es rotten sich die Hinkenden wider mich ohne meine Schuld; sie zerreißen und hören nicht auf.
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Mit denen, die da heucheln und spotten um des Bauches willen, beißen sie ihre Zähne zusammen über mich.
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HERR, wie lange willst du zusehen? Errette doch meine Seele aus ihrem Getümmel und meine einsame von den jungen Löwen!
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Ich will dir danken in der großen Gemeinde, und unter vielem Volk will ich dich rühmen.
—
Lass sich nicht über mich freuen, die mir unbillig feind sind, noch mit Augen spotten, die mich ohne Ursache hassen!
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Denn sie trachten Schaden zu tun und suchen falsche Anklagen wider die Stillen im Lande
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und sperren ihr Maul weit auf wider mich und sprechen: „Da, da! das sehen wir gerne.”
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HERR, du siehst es, schweige nicht; HERR, sei nicht ferne von mir!
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Erwecke dich und wache auf zu meinem Recht und zu meiner Sache, mein Gott und Herr!
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HERR, mein Gott, richte mich nach deiner Gerechtigkeit, dass sie sich über mich nicht freuen.
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Lass sie nicht sagen in ihrem Herzen: „Da, da! das wollten wir.” Lass sie nicht sagen: „Wir haben ihn verschlungen.”
—
Sie müssen sich schämen und zu Schanden werden alle, die sich meines Übels freuen; sie müssen mit Schande und Scham gekleidet werden, die sich wider mich rühmen.
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Rühmen und freuen müssen sich, die mir gönnen, dass ich recht behalte, und immer sagen: Der HERR sei hoch gelobt, der seinem Knechte wohlwill.
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Und meine Zunge soll reden von deiner Gerechtigkeit und dich täglich preisen.
—