Ein Lied im höhern Chor. Gedenke, HERR, an David und all sein Leiden,
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der dem HERRn schwur und gelobte dem Mächtigen Jakobs:
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„Ich will nicht in die Hütte meines Hauses gehen noch mich aufs Lager meines Bettes legen,
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ich will meine Augen nicht schlafen lassen noch meine Augenlider schlummern,
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bis ich eine Stätte finde für den HERRn, zur Wohnung dem Mächtigen Jakobs.”
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Siehe, wir hörten von ihr in Ephratha; wir haben sie gefunden auf dem Felde des Waldes.
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Wir wollen in seine Wohnung gehen und anbeten vor seinem Fußschemel.
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HERR, mache dich auf zu deiner Ruhe, du und die Lade deiner Macht!
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Deine Priester lass sich kleiden mit Gerechtigkeit und deine Heiligen sich freuen.
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Wende nicht weg das Antlitz deines Gesalbten um deines Knechtes David willen.
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Der HERR hat David einen wahren Eid geschworen – davon wird er sich nicht wenden –: „Ich will dir auf deinen Stuhl setzen die Frucht deines Leibes.
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Werden deine Kinder meinen Bund halten und mein Zeugnis, das ich sie lehren werde, so sollen auch ihre Kinder auf deinem Stuhl sitzen ewiglich.”
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Denn der HERR hat Zion erwählt und hat Lust, daselbst zu wohnen.
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„Dies ist meine Ruhe ewiglich, hier will ich wohnen; denn es gefällt mir wohl.
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Ich will ihre Speise segnen und ihren Armen Brot genug geben.
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Ihre Priester will ich mit Heil kleiden, und ihre Heiligen sollen fröhlich sein.
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Daselbst soll aufgehen das Horn Davids; ich habe meinem Gesalbten eine Leuchte zugerichtet.
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Seine Feinde will ich mit Schanden kleiden; aber über ihm soll blühen seine Krone.”
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