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Parallel

Psalms 10

Lutherbibel 1912 · Berean Standard Bible

HERR, warum trittst du so ferne, verbirgst dich zur Zeit der Not?
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Weil der Gottlose Übermut treibt, muss der Elende leiden; sie hängen sich aneinander und erdenken böse Tücke.
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Denn der Gottlose rühmt sich seines Mutwillens, und der Geizige sagt dem Herrn ab und lästert ihn.
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Der Gottlose meint in seinem Stolz, er frage nicht darnach; in allen seinen Tücken hält er Gott für nichts.
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Er fährt fort mit seinem Tun immerdar; deine Gerichte sind ferne von ihm; er handelt trotzig mit allen seinen Feinden.
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Er spricht in seinem Herzen: Ich werde nimmermehr darniederliegen; es wird für und für keine Not haben.
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Sein Mund ist voll Fluchens, Falschheit und Trugs; seine Zunge richtet Mühe und Arbeit an.
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Er sitzt und lauert in den Dörfern; er erwürgt die Unschuldigen heimlich; seine Augen spähen nach dem Armen.
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Er lauert im Verborgenen wie ein Löwe in der Höhle; er lauert, dass er den Elenden erhasche, und er haschet ihn, wenn er ihn in sein Netz zieht.
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Er zerschlägt und drückt nieder und stößt zu Boden den Armen mit Gewalt.
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Er spricht in seinem Herzen: Gott hat's vergessen; er hat sein Antlitz verborgen, er wird's nimmermehr sehen.
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Stehe auf, HERR; Gott, erhebe deine Hand; vergiss der Elenden nicht!
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Warum soll der Gottlose Gott lästern und in seinem Herzen sprechen: Du fragest nicht darnach?
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Du siehest ja, denn du schauest das Elend und den Jammer; es steht in deinen Händen. Die Armen befehlen's dir; du bist der Waisen Helfer.
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Zerbrich den Arm des Gottlosen und suche heim das Böse, so wird man sein gottlos Wesen nimmer finden.
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Der HERR ist König immer und ewiglich; die Heiden müssen aus seinem Land umkommen.
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Das Verlangen der Elenden hörst du, HERR; ihr Herz ist gewiss, dass dein Ohr darauf merket,
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dass du Recht schaffest dem Waisen und Armen, dass der Mensch nicht mehr trotze auf Erden.
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