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Parallel

Psalms 109

Lutherbibel 1912 · Berean Standard Bible

Ein Psalm Davids, vorzusingen. Gott, mein Ruhm, schweige nicht!
—
Denn sie haben ihr gottloses und falsches Maul gegen mich aufgetan und reden wider mich mit falscher Zunge;
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und sie reden giftig wider mich allenthalben und streiten wider mich ohne Ursache.
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Dafür, dass ich sie liebe, sind sie wider mich; ich aber bete.
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Sie beweisen mir Böses um Gutes und Hass um Liebe.
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Setze Gottlose über ihn; und der Satan müsse stehen zu seiner Rechten.
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Wenn er gerichtet wird, müsse er verdammt ausgehen, und sein Gebet müsse Sünde sein.
—
Seiner Tage müssen wenige werden, und sein Amt müsse ein anderer empfangen.
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Seine Kinder müssen Waisen werden und sein Weib eine Witwe.
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Seine Kinder müssen in der Irre gehen und betteln und suchen, als die verdorben sind.
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Es müsse der Wucherer aussaugen alles, was er hat; und Fremde müssen seine Güter rauben.
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Und niemand müsse ihm Gutes tun, und niemand erbarme sich seiner Waisen.
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Seine Nachkommen müssen ausgerottet werden; ihr Name werde im andern Glied vertilgt.
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Seiner Väter Missetat müsse gedacht werden vor dem HERRn, und seiner Mutter Sünde müsse nicht ausgetilgt werden.
—
Der HERR müsse sie nimmer aus den Augen lassen, und ihr Gedächtnis müsse ausgerottet werden auf Erden,
—
darum dass er so gar keine Barmherzigkeit hatte, sondern verfolgte den Elenden und Armen und Betrübten, dass er ihn tötete.
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Und er wollte den Fluch haben, der wird ihm auch kommen; er wollte den Segen nicht, so wird er auch ferne von ihm bleiben.
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Er zog an den Fluch wie sein Hemd; der ist in sein Inwendiges gegangen wie Wasser, und wie Öl in seine Gebeine;
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So werde er ihm wie ein Kleid, das er anhabe, und wie ein Gürtel, mit dem er allewege sich gürte.
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So geschehe denen vom HERRn, die mir zuwider sind und reden Böses wider meine Seele.
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Aber du, Herr HERR, sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost: errette mich!
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Denn ich bin arm und elend; mein Herz ist zerschlagen in mir.
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Ich fahre dahin wie ein Schatten, der vertrieben wird, und werde verjagt wie die Heuschrecken.
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Meine Kniee sind schwach von Fasten, und mein Fleisch ist mager und hat kein Fett.
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Und ich muss ihr Spott sein; wenn sie mich sehen, schütteln sie ihren Kopf.
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Stehe mir bei, HERR, mein Gott! hilf mir nach deiner Gnade,
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dass sie innewerden, dass dies sei deine Hand, dass du, HERR, solches tust.
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Fluchen sie, so segne du. Setzen sie sich wider mich, so sollen sie zu Schanden werden; aber dein Knecht müsse sich freuen.
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Meine Widersacher müssen mit Schmach angezogen werden und mit ihrer Schande bekleidet werden wie mit einem Rock.
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Ich will dem HERRn sehr danken mit meinem Munde und ihn rühmen unter vielen.
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Denn er steht dem Armen zur Rechten, dass er ihm helfe von denen, die sein Leben verurteilen.
—